Hausnotruf Kosten: Preise, Zuschuss und Eigenanteil im Überblick
Ein Hausnotruf kostet in Deutschland üblicherweise zwischen 25 und 35 € pro Monat. Mit anerkanntem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse bis zu 27 € pro Monat – der Basis-Hausnotruf ist dann oft ab 0 € Eigenanteil möglich. Hier finden Sie alle Kostenbestandteile transparent erklärt.
- Basis-Hausnotruf: rund 25–35 € pro Monat inklusive Gerät und Leitstelle
- Zuschuss der Pflegekasse: bis zu 27 € pro Monat bzw. 324 € pro Jahr
- Mit Pflegegrad ab 0 € Eigenanteil für den Basis-Hausnotruf möglich
- Zusatzleistungen wie Schlüsselhinterlegung oder Mobilnotruf kosten extra
Diese Kostenbestandteile gibt es beim Hausnotruf
Die monatliche Grundgebühr deckt das Notrufgerät, den Funksender als Armband oder Kette und die Anbindung an eine 24-Stunden-Leitstelle ab. Dazu kommen je nach Anbieter einmalige Anschlusskosten sowie optionale Zusatzleistungen.
| Leistung | Übliche Kosten | Hinweis |
|---|---|---|
| Basis-Hausnotruf (Gerät + Leitstelle) | 25–35 € / Monat | Zuschussfähig über die Pflegekasse |
| Einmalige Anschlussgebühr | 0–50 € einmalig | Zuschuss bis 10,49 € möglich |
| Schlüsselhinterlegung | 3–10 € / Monat | Damit Helfer ohne Türöffnung hineinkommen |
| Mobiler Notruf mit GPS | +10–20 € / Monat | Auch außerhalb der Wohnung |
| Sturzerkennung / Rauchmelder | +5–15 € / Monat | Sinnvoll bei hohem Sturzrisiko |
Wie viel übernimmt die Pflegekasse?
Liegt mindestens Pflegegrad 1 vor und besteht ein erhöhtes Notfallrisiko, gilt der Hausnotruf als Pflegehilfsmittel. Die Pflegekasse zahlt dann bis zu 27 € pro Monat, also bis zu 324 € pro Jahr, sowie einen Anteil an der Anschlussgebühr.
Wichtig: Der Zuschuss gilt für die Basisleistung. Zusatzoptionen wie Mobilnotruf oder Schlüsselservice tragen Sie selbst.
Kosten sparen: worauf Sie beim Vergleich achten sollten
- Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist – monatlich kündbar ist meist besser
- Sind Wartung, Gerätetausch und Batteriewechsel im Preis enthalten?
- Wird der Antrag bei der Pflegekasse vom Anbieter übernommen?
- Fallen Kosten für Fehlalarme oder Einsätze des Hintergrunddienstes an?
- Ist die Leitstelle rund um die Uhr deutschsprachig besetzt?
Häufige Fragen
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